Navigation

Inhaltsbereich

Hochwasserschutz Klosters
Hochwasserschutz Klosters. Foto: Theodor Stalder

Der Kanton Graubünden hat seine eigene Klimastrategie. Sie bilanziert die Treibhausgase, zeigt die Risiken aus dem Klimawandel auf und weist auf mögliche Chancen hin. Dank der Klimastrategie kann die Verwaltung gemeinsam und wirksam gegen den Klimawandel und seine Folgen vorgehen.

Graubünden hat in den vergangenen Jahren den Klimawandel wiederholt als Thema in die Regierungsprogramme aufgenommen und zahlreiche Projekte und Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung bearbeitet. Im Herbst 2014 erteilte die Regierung der Verwaltung den Auftrag, eine Klimastrategie zu entwickeln.

Die Klimastrategie bildet die Grundlage für ein risikobasiertes und koordiniertes Vorgehen der kantonalen Verwaltung im Umgang mit dem Klimawandel.Sie zeigt in vier Arbeitspapieren auf, welche Gefahren und Effekte das ändernde Klima mit sich bringt [Arbeitspapier 1] und welche Sektoren wieviel Treibhausgase emittieren [Arbeitspapier 2]. Sie beziffert die Risiken und Chancen des Klimawandels für Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt im Kanton [Arbeitspapier 3] und benennt Herausforderungen und Handlungsfelder in der eigentlichen Klimastrategie [Arbeitspapier 4]. Die Klimastrategie wurde gemeinsam mit 14 Dienststellen entwickelt.

Die betroffenen Dienststellen sind im Klimaforum organisiert. An einer jährlichen Zusammenkunft werden Informationen ausgetauscht und Fachwissen rund um den Klimawandel vermittelt. Die Umsetzung der Massnahmen ist Sache der Dienststellen.

 

Flyer Klimastrategie Graubünden

Klimastrategie Graubünden: kurz und bündig erklärt

 

Zehn Handlungsschwerpunkte definiert

Die Klimastrategie fasst die Herausforderungen in zehn Handlungsschwerpunkten zusammen:

  1. Den Energieverbrauch senken und die Ressourceneffizienz steigern
  2. Die fossilen Energieträger durch erneuerbare ersetzen
  3. Prävention gegen gesundheitliche Risiken durch Hitze
  4. Mensch, Tier und Pflanzen vor neuen Krankheitserregern und Schadorganismen schützen
  5. Integrales Risikomanagement beim Umgang mit Naturgefahren verstärken
  6. Eine standortgerechte Produktion und Leistung in der Land‐ und Waldwirtschaft anstreben
  7. Touristische Angebote den klimatischen Bedingungen anpassen
  8. Versorgungssicherheit bezüglich Wasser stärken
  9. Die Biodiversität im Anpassungsprozess an den Klimawandel stärken
  10. Den Klimawandel beobachten, dokumentieren und darüber informieren

Dokumente

TypTitelDatum
Arbeitspapier 1: Klimaanpassung20.04.2015
Arbeitspapier 2: Klimaschutz20.04.2015
Arbeitspapier 3: Risiken und Chancen20.04.2015
Arbeitspapier 4: Synthese20.04.2015
Flyer: Klima in Graubünden – Quo Vadis01.11.2015